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Über uns Diskographie
1260, rue Tellier Laval, Quebec H7C 2H2 CANADA
Tel 450 . 661 . 2073 Fax 450 . 661 . 6967 Email Info@orgelwolff.ca
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Zwei Jahre sind seit der Vollendung unseres letzten Instruments verstrichen. Die Orgel des Konzertsaals der Universität DePauw in Greencastle Indiana, wurde anlässlich des Einweihungskonzerts von Carla Edwards, der Orgelprofessorin dieser Universität, vor einer Zuhörerschaft von 1500 Personen glänzend gespielt.
Nach Monaten der Planung und des Baus dieses großen Instruments ist der Unterteil der Orgel der Christ Church Kathedrale von Victoria, British Columbia vom Sommer bis Herbst 2004 installiert worden. Etwa zehn Stimmen des Unterwerks sind intoniert und dank der fast vollkommenen Akustik der riesigen Kathedrale ist der Ton dieser Register, der vom Bauch der Orgel kommt, mächtig und jener der zarten Flöten und Gamben verbreitet sich ebenfalls sehr gut. Wir sind sehr ermuntert und unsere Hoffnungen sind groß!
Zu Beginn dieses Jahres wurde das Oberteil der Orgel geliefert, jedoch dank einer Lawine, die die Straße im Felsengebirge blockiert hat, mit einer Woche Verspätung. Unser Team hat es nun innerhalb der vier folgenden Wochen installiert und die Intonation kann nun weitergehen. In der Werkstatt ist nun das Rückpositiv an der Reihe. Das sollte sein, als würden wir eine kleine Orgel bauen – eine Erholung für uns nach den langen großen Arbeiten. Das Positiv wird im Mai installiert und soll die Öffnung, die in der Brüstung gelassen wurde, schließen. Nach aller Wahrscheinlichkeit wird die Orgel von John Scott am 12. Oktober 2005 eingeweiht. Eine weitere gute Nachricht: Der Westfield Center kündigt eine Konferenz mit dem Thema Süddeutsche Musik für 2006 mit diesem Instrument an. Weil Victoria sich in der Nähe der bekannten San Andreas Falte befindet, muss unsere Orgel erdbebensicher gebaut werden, was sich als gehörig teuer erwiesen und unser Leben erschwert hat. Jedoch dank der Empfehlungen unserer Experten müsste die Orgel (und die Gemeindemitglieder!) alle möglichen Erdbeben überleben. Fotos der Montage kann man auf der Webseite der Kathedrale sehen, die Disposition wird hier gezeigt.
Die künftige Orgel für einen Konzertsaal in der Universität von North Texas ist der nächste Auftrag auf unserem Zeichentisch. Sie ist für den Winspear-Saal des Murchison Performing Arts Center der Universität in Denton, einem Vorort nördlich von Dallas, bestimmt. Dank der Firma Jaffe Holden Scarbrough Acoustics ist dieser Konzertsaal von 1500 Plätzen mit einer hervorragenden Akustik versehen. Man verschafft einen Nachhall und ein angemessenes Volumen, indem man den Kandelaber über der Szene hebt oder senkt und kann die Klangpegel den verschiedenen Formationen anpassen, je nachdem, ob es sich um das Sinfonieorchester, um Jazzgruppen mit ihren lautstarken Big Bands (gezähmt durch aufziehbare Vorhänge...), um Chor-Kammermusiker oder um die Orgel handelt. Die äußere Schale des Murchison Performing Arts Center enthält zudem ein Theater und, um ihr eine typisch texanische Form zu geben, gleicht sie einem Gürteltier! (Siehe hier für einen virtuellen Besuch des Gebäudes und für die Disposition der künftigen Wolff-Orgel.
Es gibt mehrere Orgeln auf dem Campus der Universität, darunter auch eine von Otto Hofmann, im Jahre 1962 gebaut, übrigens mit Hellmuths Beteiligung. Neben dem Bau der Rieger-Orgel der anglikanischen Kathedrale von Port-au-Prince in Haiti handelt es sich bei dieser Universität um seine allererste Baustelle in Amerika. Eine französisch-klassische Orgel aus dem Jahre 1984 von Gene Bedient ist kürzlich im Main Auditorium installiert und anlässlich eines Symposiums im November 2004 vorgestellt worden. All diese Instrumente befinden sich auf der Webseite der Musikfakultät. Der neue Wohnsitz von unserem opus 17 in der St. Paulskirche in Durham N.C. und die England & Son Orgel der anglikanischen Kathedrale von Québec. John Bishop, der Direktor des Organ Clearing House beschreibt in seinem Bulletin die Geschichte der früheren Orgel von Hanover/ New Hampshire, die nun nach Durham/ North Carolina transportiert worden ist. In Zusammenarbeit mit Hal Gober haben wir eine Posaune 16 ' dem Pedal hinzugefügt und das Register Douçaine 16' durch eine Trompete ersetzt, was diesem bescheidenen Instrument die erwünschte Gravität gegeben hat. Diese Kirche hat zudem ein Positiv von John Brombaugh, der nur wenige Kilometer von der St. Paulskirche eine bewundernswerte italienische Schwalbennest-Orgel für die große Kapelle der Universität Duke gebaut hat. Sie amtiert dort als Nachbarin von drei andern Orgeln, darunter eine monumentale Flentrop-Orgel.
Die England & Son Kammerorgel von 1790. Ein großzügiger Gönner erlaubte den Erwerb der England-Orgel durch die anglikanische Kathedrale von Québec. Um den 200. Geburtstag der Kathedrale zu feiern, ist diese Kammerorgel am vergangenen 5. Juni der Kirchengemeinde und den Musikfreunden von Québec mit einem Konzert vorgestellt worden. Das Konzert wurde von den Violons du Roy und dem Organisten Benjamin Waterhouse gegeben. Es wurde ein in unserer Gegend selten gehörtes, aber vorzügliches englisches Repertoire gespielt.
CDs: Vier neue CDs fügen sich den Neuerscheinungen unseren Orgeln an (siehe: CD-Sammlung), darunter zwei mit Hausorgel opus 1, die barocken Spielgruppen als Continuo-Instrument dient. Das Positiv spielt eine bescheidene Begleitrolle, aber dank der hervorragenden Sänger und Instrumentalisten erfreuen uns diese Aufnahmen über alle Maßen. Eine andere großartige CD von Kevin Komisaruk der Tabulatura Nova von Scheidt ist soeben herausgekommen. Diese wurde mit der Orgel des Knox College von Toronto eingespielt. Nach der erstaunlichen CD mit Musik von John Bull vor zwei Jahren (an der Orgel von Saint-John the Evangelist in Montréal aufgenommen), gehört diese Scheidt-CD in jede Liebhabersammlung.
Eine live mit Tandy Reussner aufgenommene Auswahl von Weihnachtsmusik ist seit kurzem auch verfügbar. Bekannt durch ihr Doktorandenkonzert hat diese Künstlerin uns unter anderem die fabelhaft gespielte Sonate von Reubke gegeben. Die genannte CD Live at Bales wurde auf der Bales Hall Orgel der Universität von Kansas interpretiert. Man kann sich die Weihnachts-CD, sowie ihre Live at Bales bei drtandy@sunflower.com bestellen.
Douglas Kirk, unser Zinkenspielerfreund, benachrichtigt uns von einer neuen CD, an deren Aufnahme er teilnahm. Es handelt sich um Michael Praetorius’ Weihnachtsvespern, gesungen und gespielt von dem Toronto Consort. Nichts könnte uns mehr erfreuen als eine Praetorius-CD, die neben der genannten Scheidt und Luc Beauséjours immer noch vortrefflichen Buxtehude im Knox College aufgenommen wurde.
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