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Michael Gormley, Hellmuth Wolff & Harald Vogel (photo: John McKay). |
Die Orgel der Christ Church Kathedrale in Victoria, B.C.Nach mehr als zwei Jahren und über 28’000 Arbeitsstunden ist
unser Opus Magnus endlich vollended. Seine Einweihung fand am 12. Oktober
2005 statt. Unsere Monteure und Intonateure lösten sich mehrmals
ab und wir haben alle angenehme Aufenthalte auf der Vancouverinsel verbracht.
Unsere Kunden haben uns, indem sie uns in schönen Winkeln untergebrachten,
gehörig verwöhnt (wie wir’s uns wohl privat kaum leisten
könnten). Dagegen wurden die Gläubigen mit einem Instrument
beschert, auf das sie stolz sein dürfen, wen wir die vielen Glückwünsche
allerseits in Erwägung ziehen dürfen. Wir haben noch nie so
viele Leute gesehen, die sich nach einer Zeremonie umarmten - und wir
können Sie versichern, dass absolut keine aphrodisische Musik gespielt
wurde! |
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Traurige Nachrichten: Unser Opus 23 brennt niederSiehe St. David's Episcopal Church (1980)
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Die Orgel der University of North Texas in DentonDas Instrument der Winspearhalle des Murchison Performing Arts Centers
der Universität Nord Texas wird bereits in unserm Montagesaal aufgestellt,
doch sollten wir uns nicht zuviel vormachen, denn unsere Tischler sind
uns immer voran. Der Raum ist wie üblich knapp bemessen für
die Orgel, doch wird sie bei Weitem nicht so kompliziert sein wie unsere
Orgel in Victoria, die Erdbeben standhalten soll. Solche Katastrophen
sollten in Texas nicht zu befürchten sein. Selbst Orkane, die dort
eher vorkommen, sollten ihre Kraft bereits verloren haben. Wäre die
Halle aber näher an der Küste gelegen, so könnte sein gürteltierförmiges
Dach aber leicht in die Luft geschleudert werden. |
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Im Bau ist ebenfalls eine kleine Serie von Truhenorgeln,
davon eine für den Palais Moncalm, den neuen Saal und die Residenz
der Violons du Roy. Wir hätten eine 8-4-2-1 1/3 disponieren können,
doch seit Daniel Taylor mit seinem Theatre of Early Music Bachs
Komm Du süße Todesstunde einspielte, und dabei die Sesquialter
meiner Hausorgel verwendete (Atma ACD2 2279), und seit Alexander Weimann
dieselbe so brilliant für ein Händelsches Orgelkonzert erklingen
ließ, (Atma ACD2 2215), können wir, wie Herr Bach selbst, nicht
mehr auf jenes Register verzichten.
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